Europa ist unser nächstes Ziel – Interview mit One Way

C: Was geht Deutschland? Ich bin Chance.

P: Peter

Y: Young Sky

Alle: Und wir sind One Way!

C: Wir haben hier ein besonderes Blatt, auf dem all die Fragen stehen, die ihr an uns habt. Wir werden sie schnell beantworten. Okay? Dann los.

K: Wann habt ihr euer Interesse an Musik entdeckt?

C: Das muss in der fünften Klasse gewesen sein. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher. In der fünften Klasse habe ich angefangen, Hip Hop zu hören.

Y: Ich habe in der ersten Klasse angefangen, Klavier zu spielen, seitdem hat mich die Musik immer begleitet.

P: Als ich anfing zu tanzen. Man kann die Musik nicht vom Tanzen trennen. Als ich acht Jahre alt war, habe ich mein Interesse an Musik entdeckt.

K: Wie habt ihr als Gruppe zueinander gefunden?

C: Wir wollten eine Gruppe sein und Gott hat uns zusammengebracht. Schicksal.

K: Ihr seid in den USA und Australien aufgewachsen, warum habt ihr euch dazu entschieden, in Korea Musik zu machen und nicht in einem anderen Markt?

C: Hier ist unser Ursprung, Koreanisch ist unsere erste Sprache und wir wollten die Leute erreichen und unser Talent erst einmal im koreanischen Markt sichern. Von dort aus, hoffentlich, die Welt erreichen. Wir möchten es Schritt für Schritt angehen.

K: Wo liegen aus eurer Sicht die Unterschiede zwischen dem koreanischen Musikbusiness und dem anderer Länder?

C: Es gibt Pros und Contras und auf jeden Fall Höhen und Tiefen auf beiden Seiten. Die Märkte außerhalb Koreas, ich spreche vom US Markt und dem japanischen, sind offener für verschiedene Musikrichtungen. Hier gibt es nicht so viele verschiedene Genres. Andererseits gibt es hier sehr viele talentierte Musiker innerhalb der wenigen Genres. Ich denke, die Stärke des KPop ist groß, aber man mag hier auch andere Richtungen.

P: In diesem kleinen Markt gibt es viele talentierte Musiker, Künstler und Songwriter. Wenn diese die Möglichkeit bekommen, ins Ausland zu gehen, wird das die Musikwelt stark beeinflussen.

K: Ihr schreibt eure Lyrics in Englisch und Koreanisch, gibt es Unterschiede beim Songschreiben?

C: Unsere erste Sprache ist Koreanisch, aber wir sprechen beide Sprachen flüssig. Wir haben keine Probleme in beiden Sprachen Texte zu schreiben. Nur die Worte und Buchstaben sind unterschiedlich. Dadurch gibt es natürlich Schwierigkeiten die Texte anzugleichen, aber wir finden da unsere Wege um unsere Botschaft so gut wir können rüberzubringen.

K: Was inspiriert euch?

Y: Mich inspiriert mein Umfeld. Wenn man zum Beispiel in einer düsteren Stimmung ist, dunkles Licht und so etwas, dann fallen mir auch eher melodische Songs ein. Es sind vor allem beiläufige Sachen.

P: Ich denke, meistens arbeiten wir nachts besser, weil man sich da eher konzentrieren kann. Es bestimmt den Ton und die Stimmung. Wenn man Songs schreibt, geht es immer um die Stimmung.
Wenn man von wirklich guten Musikern umgeben ist und mit ihnen eine Jamsession macht, das motiviert einen ebenfalls.

K: Euer Debüt ist nun ein Jahr her, was hat sich für euch am meisten verändert?

C: Eine Sache ist, dass wir herausgefunden haben, dass die Musikindustrie in Korea größer ist als das Land selbst. Sie ist wie ein eigenes Universum, wie eine eigene Welt. Wenn man heutzutage ein Album herausbringt, kann man es auf der ganzen Welt hören. Man erreicht Fans, wie zum Beispiel in Deutschland, und hier im KPop und in der koreanischen Szene.

P: Es ist ein großes Bild.

C: Genau, unsere Vision hat sich verändert. Als Musiker sind wir in dem Jahr gewachsen. Ich denke, dieses Wachstum ist eine stufenweise Veränderung, aber es ist gut für uns. Wir sind noch am lernen.

P: Die Möglichkeit mit anderen Musikern zusammen zu arbeiten, hat uns geholfen, zu wachsen und selbst bessere und professionellere Musiker zu werden.

K: Was ist das befriedigende am Musik machen?

C: Ich denke, das befriedigende ist, dass wir etwas erschaffen können und nach einer Weile sehen können, was aus dem Produkt wird. Wie bei einem Musikvideo. Wenn wir ein Musikvideo beenden, sehen wir es uns an und denken: Wow, ja, das ist befriedigend. Wir haben alles selbst gemacht und jetzt läuft es im Fernsehen. Genauso fühlt es sich an, wenn wir unser Album in Händen halten. Solche Momente sind befriedigend.

P: Wir haben mit nichts angefangen und dann wurde unser Album gepresst und Musikvideos kamen raus und Fans posten Bilder davon oder machen Cover unserer Videos und singen unsere Lieder; ich würde sagen, das ist ebenfalls sehr befriedigend.

K: Was bedeutet euch das enge Verhältnis zu euren Fans?

C: Ich denke, wir sind anders als andere Musiker. Wir versuchen uns, in eure Lage zu versetzen. Wir sind keine Superstars, wir sind nicht wie diese abgehobenen Stars. Wir sind bescheiden. Wir sind einfach die Musiker, die ihr liebt. Wir sind eure Freunde. Wir nähern uns euch als Freunde und ich denke, diese Beziehung ist etwas Besonderes und deswegen lieben unsere Fans uns.

P: Wir sind ganz normale Jungs.

C,Y: Genau.

P: Wir machen einfach Musik, die wir mögen.

K: Warum sollte man euer Album „Rainy Days“ unbedingt anhören?

C: Es ist ein großartiges Album. Wir haben keinen der Songs improvisiert. Wir haben uns Zeit genommen jedes Wort zu entwickeln. Ich denke, deswegen ist es ein wirklich großartiges Album.

K: Erzählt uns etwas über eure Zusammenarbeit mit Kim Junsu (2PM).

C: Ich finde, er ist ein talentierter Typ. Mit ihm zusammenzuarbeiten hat mir einen anderen Eindruck von anderen koreanischen Künstlern gegeben. Es hat mir bewusst gemacht, dass sie Soul haben, Talent. Die Zeit, die wir zusammengearbeitet haben, ist unvergesslich. Wir haben einiges von ihm gelernt.

P: Er ist dein Freund, also…

Y: Er ist ein cooler Typ und er kann singen. Die Zusammenarbeit war angenehm. Er hat seinen Teil erledigt, er war mit dabei, es war gut.

P: Als er das erste Mal „Rainy Days“ gehört hat, hat er die Musik wirklich geschätzt. Er wollte diesen Job und er hat sich sofort in die Sache gestürzt. Er war sehr professionell und er ist ein guter Sänger.

K: Was sind eure Ziele als Musiker?

Y: Für den Augenblick wollen wir unsere Namen bekannt machen. Als Rapper, ich möchte, dass man an mich denkt, wenn man an koreanische Rapper denkt.

P: Das ist noch ein langer Weg. Ein wirklich langer Weg.

C: Als eine weltweit bekannte, talentierte Gruppe von Musikern bekannt zu werden. Das ist wahrscheinlich alles, was ich mir wünsche. Awards sind toll, aber am Ende des Tages… sie sind kurzlebig. Wonach wir streben ist etwas Langlebiges.

P: Für mich geht es darum, und ich denke, da spreche ich für alle, einfach weiter Musik zu machen, denn das ist es, was wir alle lieben und weswegen wir mit dem hier angefangen haben. Wir wollen bei unserer eigenen Musik bleiben und hoffentlich etwas Wissen an andere Musiker, die gerade erst anfangen, weitergeben. Bis zum Ende unserer Tage Musik machen…

K: Seid ihr euch bewusst darüber, wie viele deutsche Fans ihr habt und würdet ihr ein Konzert in Deutschland geben?

C: Ich bin beeindruckt davon, wie viele Fans wir in Deutschland haben. Wir hatten noch nicht die Chance nach Deutschland zu kommen, aber Europa ist unser nächstes Ziel. Wenn ihr uns unterstützt, wird es sicherlich nicht mehr lange dauern.

P: Ihr habt getwittert, dass ihr euch ausgeschlossen fühlt, aber nein. Wir haben euch auf unserem One Way Radar und wir denken an Europa.

C: Und wir machen dieses Video für euch.

P: Also, alles ist möglich.

K: Was fällt euch als erstes ein, wenn ihr „Deutschland“ hört?

Y: Ich hatte einen deutschen Freund in Australien. Er spielte mit mir Klavier. Ich vermisse ihn.

P: Deinen Freund?

Y: Meinen Freund aus Australien.

C: Bier?

P: Das wollte ich sagen. Bier. Ihr habt richtig gutes Bier.

C: Ich liebe deutsches Bier.

K: Was wollt ihr als erstes tun oder sehen, wenn ihr in Deutschland seid?

Y: Bier trinken.

P: Oktoberfest! Bitte ladet uns im Oktober ein.

C: Wir sind keine Alkoholiker.

K: Wenn jemand eure Musik noch nie gehört hat, was würdet ihr ihm sagen?

C: Setz dich hin, nimm den MP3 Player und pack einen One Way Song rauf. Du wirst ihn anhören, du wirst dazu einschlafen, du wirst dazu aufwachen und dich verlieben. Das ist alles, was ich zu sagen habe.

Y: Ich denke, für koreanische Sänger ist es anders R´n´B Songs zu singen, deswegen denke ich, ist unsere Musik frech und ihr solltet sie euch anhören.

P: Das waren alle Fragen, die ihr an uns hattet.

C: Ich hoffe, wir haben wirklich alle Fragen beantwortet, die ihr im Kopf hattet. Wir möchten uns bedanken, dass wir dieses Interview machen konnten, dafür, dass ihr uns aus Deutschland so sehr unterstützt. Wir freuen uns darauf, nach Deutschland zu kommen. Wartet einfach mit uns zusammen darauf, dass wir nach Europa kommen und mit euch zusammen rocken. Es wird sicherlich nicht mehr lange dauern.

P: Seid engagiert, One Way Germany!

C: Also, wir danken euch für die Zeit, die wir mit euch verbringen konnten. Das war…

Alle: One Way, one sound!

© Interview: K – Colors of Korea

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Eingeordnet unter Interview, K-POP, One Way

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